Ferrite- nicht aus Eisen

  • Beschreibung

 

Ferrite bestehen, anders als es die Bezeichnung vermuten lassen mag, nicht aus Eisen, sondern aus Nickel-Zink bzw. Mangan-Zink.

Die Permeabilität reicht von 20 bis 15.000 µ. Ringkerne aus Ferrite eignen sich für einen breiten Einsatz in HF-Schaltungen. Ferrite werden besonders in Breitband-Übertragung eingesetzt. Die hohe Permeabilität macht sie besonders interessant für Spulen hoher Induktivitäten bei geringer Anzahl von Windungen. Nickel-Zink-Ferrite weisen eine relative Permeabilität von 20 bis 800 auf, während der Wert von Ringkernen aus Magan-Zink über 800 beträgt.

Nickel-Zink-Ringkerne besitzen einen hohen spezifischen Widerstand und geringe Verluste im Frequenzband 0,5 bis 100 MHz bei mittlerer Temperaturstabilität. Sie sind geeignet für Spulen hoher Induktivitäten bei geringen Leistungen. Die geringe Permeabilität lässt sie auch für Breitband-Transformatoren geeignet erscheinen.

Magan-Zink-Ringkerne weisen eine Permeabilität ab 800 bis zu 15.000 bei mäßigem Volumenwiderstand  und mittlerer Sättigungsflussdichte auf. Sie verursachen geringe Verluste im Frequenzbereich 1kHz bis 1 MHz. Kerne dieser Kategorie werden in Schaltnetzteilen eingesetzt. Nachfolgend die Formel zur Berechnung der Windungszahl:

 

N=1.000x√ (L/AL )

N…..Anzahl der Windungen

L ….Induktivität in mH

AL ….Material in mH je 1.000 Windungen